Energiegutachten für Tyrolit GmbH & Co.KG - Reg.Las Ingenieurbüro Neuenrade

Tyrolit

Tyrolit GmbH & Co.KG

Gutachten, Ausschreibung, Umsetzung:

  • Energiegutachten über Sanierung der Heizung, Blockheizkraftwerk (BHKW)
  • Kühlen mit Sorptionskältemaschinen Abs mit neuem Kältenetzwerk
  • E-Chiller als Spitzenlastkühlung
  • Lüftungsanlagen mit Kreislaufverbundsystemen
  • Vakuumverdampfer zur Reduzierung von Abwasser
  • Nahwärme- und Kältenetz mit hydraulischem Abgleich
  • PV-Anlagen zur Eigenstromerzeugung

Durch verschiedene Maßnahmen wurde dieser Verbrauch deutlich reduziert:

  1. Kühlung mittels Sorptions-Kältemaschinen mit 80KW Grundlast anstelle herkömmlicher Kompressionskältemaschinen (KKM).
    Hierdurch wurde der Strombedarf um mehr als 7% reduziert. Durch das neue zentrale Kühlnetz konnten enorme Wartungskosten bei den Splittklimaanlagen vermieden werden. Somit liegt die Kosteneinsparung bei insgesamt 18% der Gesamtkosten.
  2. Stromerzeugung mit BHKW (rote Abschnitte)
    Aufgrund des erhöhten Wärmebedarfes für die Kühlung im Sommer erzeugt das BHKW in 7.950 Betriebsstunden pro Jahr 800.000 KWh. Davon können 766.000 KWh selbst verbraucht werden, das sind 25% des gesamten Strombedarfes.
  3. Stromerzeugung mit PV-Anlage Eine 270 KW große PV-Anlage erzeugt pro Jahr 280.000 KWh. Davon können 98% selbst verbraucht werden, das sind weitere 8% des gesamten Strombedarfes.
  4. Vakuumverdampfer zur Reduzierung von Abwasser
    Zwei Vakuumverdampfer reduzieren die Abwassermengen aus der Galvanik um 97%. Die Abwärme (Kondensationswärme) wird im Winter in die Heizung eingespeist.
  5. E-Chiller mit 220 KW Leistung
    Im Sommer decken diese E-Chiller die Kälte-Spitzenlast ab.
  6. 1.185 t CO2 Reduktion
    das entspricht einer Reduzierung von ca. 46% der aktuellen Emissionen.

Insgesamt werden also 55% der gesamten Strombedarfes eingespart, was zusammen mit den anderen Maßnahmen einer Kostenersparnis von ca. 400.000 €/a entspricht.

Zurück